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Bildung ist ein Thema, das den Menschen ein Leben lang begleitet. Von der Geburt bis zum Tod lernt man tagtäglich etwas dazu, wobei Bildung vielfach mit der Schulbildung gleichgesetzt wird. Hier wird die Basis für den weiteren Werdegang eines Kindes geschaffen, denn der Schulabschluss entscheidet in der Regel über die Karrierechancen, die sich für einen Heranwachsenden ergeben. In Zeiten des lebenslangen Lernens können zwar auch Erwachsene noch einmal von vorne beginnen und beispielsweise einen Schulabschluss nachholen, doch in Kindertagen fällt das Lernen meist deutlich leichter und bedeutet auch keine zusätzliche Belastung neben Beruf und Familie. Dass Kinder und Jugendliche nicht immer Lust verspüren, zu lernen und ihre Hausaufgaben gewissenhaft zu erledigen, liegt gewissermaßen in der Natur der Sache. Heranwachsende haben oftmals andere Prioritäten, weil sie die Bedeutung der Schulbildung aufgrund mangelnder Lebenserfahrung noch nicht überblicken können. Hier ist dann die Konsequenz der Eltern gefragt, die ihren Nachwuchs durch die Schule begleiten.

Viele Eltern befürworten das gemeinsame Unterrichten von Kindern unterschiedlicher Leistungsstärken und schicken ihren Nachwuchs daher nach der Grundschule auf eine Gesamtschule. All diejenigen, die in Nordrhein-Westfalen leben und sich aktiv in den schulischen Alltag einbringen möchten, ohne als Helikopter-Eltern zu agieren, können auf den LER NRW zählen. Dabei handelt es sich um den Landeselternrat der Gesamtschulen in NRW e.V., der die Eltern von Gesamtschülerinnen und Gesamtschülern vertritt.

Die Aufgaben des LER NRW

Der Landeselternrat der Gesamtschulen in NW versorgt engagierte Mütter und Väter mit Informationen in Sachen Bildung und verschafft ihnen zugleich im bildungspolitischen Umfeld Gehör. Durch Beratungen des Schulministeriums sowie fundierte Stellungnahmen zu den Schulgesetzen, die für die Gesamtschulen in NRW von Belang sind, mischt sich der LER aktiv ein und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung der Bildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen. Auch die einzelnen Schulen werden gegebenenfalls durch den Landeselternrat beraten. Elternvertreter an den einzelnen Schulen können sich im Bedarfsfall ebenfalls an des LER NRW wenden und finden dort einen kompetenten Ansprechpartner.

Die Stellung des LER in NRW

Dass es sich bei den LER NRW um einen eingetragenen Verein handelt, wird recht schnell deutlich und erfordert keine besondere Recherche. Allerdings ist es sinnvoll, etwas mehr in die Tiefe zu gehen. In diesem Zusammenhang ist unter anderem festzuhalten, dass das Ministerium für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen den Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. als Elternverband anerkannt hat. Zudem zeichnet sich der LER durch konfessionelle und parteipolitische Neutralität aus.

Qualifizierung über den LER NRW und mögliche Alternativen

Elternvertreter/innen, Gesamtschulleiter/innen und auch Mitarbeiter/innen des nordrhein-westfälischen Schulministeriums sind beim Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. vielfach an der richtigen Adresse und können sich über diesen auch qualifizieren. Wenn es um eine relevante Weiterbildung geht, ist dies aber nicht die einzige Anlaufstelle. Diverse Bildungseinrichtungen halten Seminare bereit, die hier von Interesse sein können. Mitunter bietet sich auch ein Fernstudium Bildungswissenschaften an, das nicht nur als Weiterbildung fungiert, sondern mit dem Bachelor oder Master zu einem anerkannten akademischen Grad führt.

Unabhängig davon, ob man sich wegen der eigenen Kinder oder aus beruflichen Gründen für die Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen interessiert, ist der Landeselternrat eine lohnende, aber längst nicht die einzige Anlaufstelle.